Kindergarten St Florian
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Aktuelle Projekte ...

 

Feuer und die Feuerwehr

Da sich unsere Kinder immer mehr für das Thema Feuer und Feuerwehr interessierten, machten wir „Feuer und Feuerwehr“ zu unserem neuen Projekt, das uns mehrere Wochen durch die Kindergartenzeit begleitete.

Gemeinsam mit den Kindern bearbeiteten wir erst einmal ihre Fragen, die sie rund ums Feuer und die Feuerwehr haben.

So entstanden Fragen wie:

•  Was genau macht die Feuerwehr?

•  Was kann alles brennen?

•  Was muss ich machen wenn es brennt?

…und noch viele weitere Fragen hatten die Kinder

 

Bevor wir mit dem Thema „Feuer“ anfingen war es ganz wichtig Regeln mit den Kindern zu erarbeiten. Wenn man ein Experiment mit Feuer macht, immer im Freien und einen Eimer Wasser bereitstellen, …
Wir begannen mit „was brennt und was brennt nicht“. Die Kinder suchten sich Gegenständen wie z.B. Stein, Holz, Papier, Plastik, Büroklammer, Styropor, Blätter, Sand …
Auf einer sicheren Unterlage im Hof sortierten wir die Gegenstände in „brennt“ und „brennt nicht“. Danach probierten wir es natürlich auch aus, ob wir alles richtig sortiert haben.

In einer Turnstunde hörten wir eine Bewegungsgeschichte „So geht das bei der Feuerwehr“.

Es gab Arbeitsblätter für die Kinder, die wir gemeinsam Bearbeiteten und so lernten die Kinder „was gehört dazu – was nicht“ die Arbeitskleidung und Werkzeuge der Feuerwehr kennen.
Auf einem anderen Arbeitsblatt konnten wir besprechen was alles auf der Feuerwache passiert und die Kinder durften das Blatt ausmalen.

„Feueralarm“ schallte es oft aus dem Morgenkreis, denn da spielten wir ein Kreisspiel zum Thema Feuer.

Jedes Kind durfte sich am Nachmittag ein Feuerwehrauto basteln und es mit nach Hause nehmen.

Wir erzählen den Kindern eine Traumreise über Feuer und es gibt ein Feuermandala für die Kinder.

Als nächstes ging es darum wie ich mich bei einem Feuer verhalten muss und wir stellten fest dass die Kinder schon sehr viel darüber wussten.
Ein Kind brachte uns auch einen Film „Willi will´s Wissen, bei der Feuerwehr“ mit und wir schauten uns diesen gemeinsam an. Auch hier gab es viele interessante Information für die Kinder.

Am 17. März war es endlich soweit, wir durften zur Feuerwehr. Einen ganzen Vormittag durften wir ins Feuerwehrhaus. Angie Steigerwald von der Feuerwehr fragte uns, was wir schon alles über die Feuerwehr wissen und die Kinder erklärten ihr, die Symbole auf dem Feuerwehrzeichen: retten, bergen, löschen und schützen = alles Aufgaben der Feuerwehr. Angie staunte was die Kinder alles wissen. Dann erzählte sie den Kindern noch wie man sich verhält, wenn man einen Notruf absetzen muss.
Jetzt ging es in den Ankleideraum der Feuerwehr und aus den Kindern wurden kleine Feuerwehrmänner und –Frauen. Wir hatten viel zu lachen.
Danach ging es in die große Halle, wo die ganzen Autos stehen. Aber bevor wir in die Autos durften, bekam jedes Kind eine Einweisung im „Feuerwehrschlauchausrollen“. Jetzt konnten die Kinder die Autos erkunden und Angie musste alles ganz genau erklären. Selbst die Motorsäge musste aus dem Auto geholt werden. So langsam ging ein toller Vormittag bei der Feuerwehr zu Ende.

Einige Tage später erhielten wir von Steffen Belz seine Feuerwehrkleidung. Wir schauten sie noch mal genau an. Zum Abschluss durfte jedes Kind die Kleidung einmal anziehen. Manche Kinder stöhnten „die ist ganz schön schwer!“.

 

„Was bringt Licht ins Dunkel?“ •  Licht – Lichtquellen – Lichterfahrungen


Durch die Fortbildung im November zum Thema "Energie und Umwelt neu erleben" (Leuchtpol) und die damit verbundene Praxisaufgabe, haben wir uns entschlossen den Kindern eine "Experimentierstube" anzubieten.
Damit die Kinder einen Einblick erhalten, was in einem solchen Zimmer gemacht werden kann, haben wir die Adventszeit genutz um mit dem Thema Licht erste Experimente zu machen. Das Thema „Licht“ hat in dieser Zeit einen natürlichen Bezug zum Leben der Kinder. Es ist Dunkel – wir brauchen Licht. Welche Lichtquellen stehen uns zur Verfügung? Wie ist es ohne Licht?
In dieser Zeit sollten die Kinder durch Erfahrungen mit der Dunkelheit und Tastspielen erspüren, wir schwierig es ist sich ohne Lichtquellen zu Recht zu finden. Es soll deutlich werden, dass Leben – Wachstum im Allgemeinen nur mit Licht möglich ist. Ebenso wichtig ist die Erfahrung, welche Schwierigkeiten Menschen haben, die sich ohne ihr Augenlicht im Leben und in ihrer Umwelt orientieren müssen. Durch das Anzünden von Kerzen, jeden Tag eine mehr, wollten wir den Kindern zeigen, welche Kraft in einer kleinen Kerze steckt, wie viele kleine Kerzen auch einen ganz dunklen Raum erhellen können, wie eine Flamme genau aussieht und dass eine Kerze einen Schatten von unserer Hand auf ein Blatt Papier werfen kann.

Für das neue Jahr sind Experimente mit Lichtquellen geplant, die Kinder sollen die Möglichkeit haben sich mit den verschiedenen Aspekten von Licht auseinander zu setzen:

•  Natürliche – von Menschenhand geschaffene Lichtquellen
•  Eigenschaften der Lichtquellen
•  Unterschiede der Lichtquellen
•  Was braucht die Lichtquelle um Licht zu erzeugen?

Wenn die Kinder großes Interesse für die Experimente zeigen, werden wir ihnen anbieten die Mondschaukel durch eine Lernwerkstatt zu ersetzen. Wir hoffen, dass die Kinder durch den Einblick ins Forschen eine Vorstellung und dadurch eine Vergleichsmöglichkeit erhalten, um über die Entscheidung abzustimmen.

Kinderkunstschule im Kindergarten

Picasso sagte einmal:

"Ich konnte schon früh malen wie Raffael, aber ich habe ein Leben lang dazu gebraucht, wieder zu malen wie ein Kind"

Nach einer Vorstellung des Projektes im Morgenkreis, durften sich die Kinder selbst entscheiden, ob sie bei der Kinderkunstschule mitmachen möchten. 14 Kinder haben sich dazu entschlossen.
Die Einführung für die Kinder bestand in einer Vorstellung von verschiedenen Künstlern und ihren Werken. Die Kinder entschieden sich zuerst den Maler Guiseppe Arcimboldo und sein berühmtes Bild "Der Sommer" genauer anzuschauen.
In der darauf folgenden Stunde konnten die Kinder mit Obst und Gemüse ein ähnliches Bild gestalten und anschließend mit mitgebrachten Bildern von Obst und Gemüse ein Gesicht basteln.
Die Kinder erfuhren dabei Hintergründe zu diesem Künstler, seinem Leben und seinen anderen Werken. Sie lernten, dass ein Bild, welches nur den Kopf zeigt, ein "Portrait" genannt wird.
Die Ergebnisse der "kleinen Künstler" können bereits im Flur bewundert werden.
Wir sind alle schon gespannt, welche Künstler und Werke in der Kinderkunstschule in der nächsten Zeit noch entstehen. Als Abschluss ist eine Vernissage geplant.

 

Literacy-Wochen

Seit Anfang März beschäftigen wir uns mit allem was zum Thema Buch gehört. Angefangen beim Material: dem Papier und deren Herstellung, über die Buchstaben, Silben, Wörter und Sätze, bis hin zum lesen. Wir besuchten mit allen Kindern die Bücherei in Keilberg und die Vorschüler und Löwenkinder durften ihren Büchereiführerschein mit Prüfung machen. Die Bücherei in Hösbach ist noch ein weiteres Ziel. Im Kindergarten fand ein Bücherflohmarkt statt. Gespendete Bücher für alle Altersgruppen wurden für 1,-€ angeboten und der Erlös kommt den Erdbebenopfern von Haiti zu gute. Ein weiterer Höhepunkt war die Bücherausstellung von der Buchhandlung in Hösbach, von deren Erlös wir neue Bücher für den Kindergarten angeschaft haben.
Aufgrund der großen Nachfrage wurde aus unserer Vorlesewoche zwei Wochen. Auf dem Programm standen Lieblingsgeschichten und Märchen von sehr vielen Eltern, Kindern und vom Personal. Aber außer in deutsch wurde auch in verschiedenen Sprachen vorgelesen: griechisch, türkisch, englisch und russisch. Dias wurden auch zum vorlesen eingesetzt, sowie Schokoladeneier und gebackene Dinosaurier. Die Mittagsbetreuung ergänzte das Angebot mit Vorlesen von Kindern der ersten und zweiten Klasse, die noch am lernen sind. Ilona, unsere Vorlesepatin bot eine Vorlesestunde für Erwachsene mit heiteren und nachdenklichen Kurzgeschichten an. Die Kinder haben mit Begeisterung die vielen Angebote angenommen und es war sehr schön, wie oft viele Kinder ganz vertieft in die Geschichten waren.
Zum Abschluss arbeiten wir jetzt noch an unserem "Kindergartenlieblingsgeschichtenbuch". Es soll von jedem Kind die Lieblingsgeschichte oder das schönste Märchen enthalten. Der Umschlag wird aus unserem selbstgeschöpften Papier entstehen.
Auch unsere Begleitung durch eine Sprachtherapeutin findet in dieser Zeit "leider" ihr Ende. Unser Stundenkontingent ist aufgebraucht. Wir nutzten es zu unserer Weiterbildung über die Sprachentwicklung der Kinder, wie und welche Beobachtungsmöglichkeiten sinnvoll sind und zur Unterstützung bei einzelnen Kindern. Wir werden mit ihr gemeinsam zum Abschied ein Buchstabenfest feiern.